Wieder daheim

Thailand 2015/2016

Nach dem Koffer packen überraschten uns Corina und Nick mit einem Byebye Drink an der Poolbar. Tränen gab’s keine. Dafür die Gewissheit, eine enge Freundschaft noch gestärkt zu haben. Das tut gut!

Der Transfer zum Flughafen klappte bestens. Der nette Fahrer fuhr sicher und ermöglichte uns freiwillig einen kurzen Fotostopp auf der Sarasin-Brücke (verbindet die Insel Phuket mit dem Festland).


Die vorerst als grosszügig bemessene Transferzeit vom Hotel zum Flughafen erwies sich schliesslich als richtig. Vor dem Checkpoint Phuket standen wir plötzlich im Kilometer langen Stau. Der Driver erklärte, dass viele Thais im Hinterland die Feiertage verbrachten und am Montag wieder an die Arbeit gehen. Mit einer zeitlichen Punktlandung standen wir schliesslich vor dem Check-in Schalter. Der lokale Agent unseres Reisebüros erledigte für uns alle Formalitäten und liess uns kurz wie kleine VIPs fühlen.

Es war viel los auf dem International Airport von Phuket. Das Boarding verzögerte sich, das Gate…

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Tag 13 – Abreise

Thailand 2015/2016

Heute geht’s nach Hause. Der unverkennbare Weckruf eines Tokeh auf unserem Balkon bedeutete heute das Ende der Nachtruhe. Noch ein paar Stunden an den Strand, dann heisst es Koffer packen. Der Himmel ist bedeckt. Das Abschied nehmen fällt so ein klein wenig leichter. Aber nur ein klein wenig…

Das war also unsere Premiere: Weihnachten und Jahreswechsel unter Palmen. Zeit für ein Fazit (Gedanken in loser Reihenfolge):

  • Wir sind im Land des Lächelns angekommen. Die Menschen sind freundlich, hilfsbereit, liebenswürdig. Nie haben wir das Gefühl gehabt, über den Tisch gezogen zu werden. Glück? Vielleicht, aber eher nicht…
  • Das Hotel ist super. Die Anlage (Architektur, Flora, Fauna), der Service, das Personal, die Küche – alles top.
  • Der nahe Dschungel bestimmt morgens, abends und in der Nacht die Geräuschkulisse. Zikaden verbreiten einen schrillen Ton, uns unbekannte Vogelstimmen klingen durch die Dämmerung. Ein Erlebnis.
  • Mit dem Taxi ist man schnell im Ortsteil Ban Niang…

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Tag 12 – Finale

Thailand 2015/2016

Alles hat ein Ende. Noch ein wenig Schlaftrunken nach dem Jahreswechsel genossen wir einen lazy Strandtag im Hotel ohne besondere Vorkommnisse. Das Meer war im Gegensatz zu gestern ruhig. Gegen Abend zogen leichte Wolken auf.

Aufgefallen sind uns zwei kleine Buben, die unter den Augen ihrer Mutter relativ sorglos in Badehosen durchs Unterholz der Hotelanlage streiften. Hier gibt’s allerhand exotische Lebewesen, deren Biss unschöne Folgen haben kann. Man weiss doch, dass es im Paradies mindestens eine Schlange gibt…

Den letzten Abend verbrachten wir mit unseren Freunden in Bang Niang im Thai Life(Apéro) und im Takieng (Nachtessen). Den Jägelmeisteeeel schliesslich gab’s in einer Bar, deren Namen ich mir nicht gemerkt habe. Es wurde nochmals schön spät mit einer erfrischenden Taxifahrt nach Mitternacht.

So nahmen wir Abschied von unseren Freunden, die noch ein paar Tage hier in Thailand bleiben können. Vielen Dank Family1 für die tolle Zeit! Wir haben unser Herz…

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Tag 11 – Similan Islands

Thailand 2015/2016

Gemeinsam mit unsere Freunden verbrachten wir einen Tag auf bewegter See. Tauchen und Schnorcheln standen auf der Agenda. Mit den Sea Bees und ihrem legendären Katamaran Stingray stachen wir in See. Ziel: Nationalpark Similan Islands. Wie wir auf der 90 minütigen Fahrt erfuhren, verbrachte auch eine Prinzessin der thailändischen Königsfamilie den Tag auf einer der Inseln.

Mit etlichen Pferdekräften durchpflügte der gelbe Rochen das etwas unruhige Meer. Tabletten gegen Übelkeit wurden emsig geschluckt. Leider reichte die eingenommene Dosis bei meiner Frau nicht aus um das Schlimmste zu verhindern. Sie musste den ersten Schnorchelgang abbrechen und litt für Stunden heftig an der Seekrankheit. Derweil konnten aber Sven und Nick die Unterwasserwelt erforschen während ihnen Corina beim Schnorcheln von oben her zuschaute. Als wir uns gegen Abend wieder dem Hafen näherten, haben die Medikamente endlich ihre Wirkung entfalten können. Henriette ging es wieder gut, ihr Lachen kehrte zurück. Das alte Jahr…

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Tag 10 – Hotel

Thailand 2015/2016

Ein typischer Hoteltag. Ereignisarm, entspannend. Ausser

  • einer riesigen Spinne
  • einem noch grösseren Waran
  • dem Wellenbaden bei 3 Meter hohen brechern
  • einem zerlegten Liegestuhl (zweifelte kurzfristig an meinem BMI bis ich das verfaulte Holz sah)
  • einem verpassten Lieblingszvieri
  • einem enttäuschten Kellner, weil wir Silvester nicht im Hotel feiern
  • einem kitschigen Sonnenuntergang
  • den Positionslichtern von über 40 Fischerbooten, die wir beim Abendessen vom Strand aus am nächtlichen Horizont beobachten konnten

…gab’s keine besonderen Vorkommnisse.

Die Bilder des Tages



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Tag 9 – Wasserspiele

Thailand 2015/2016

Heute gönnten wir uns die zweite Massage. Solche Wohlfühleinheiten werden wir uns ab 2016 regelmässig gönnen. Somit ist ein einziger Vorsatz fürs neue Jahr gefasst. Mehr braucht’s nicht.

Bei der Schlacht um den Speck am Morgenbuffet blieben wir heute Sieger. Die Revanche für die gestrige Niederlage, bei der uns zwei nette Mitbewohner in den leeren Topf blicken liessen, nachdem sie sich je ein gefühltes halbes Kilo auf den Teller gepflastert hatten, ist geglückt. Dass wir uns mit je drei Scheiben begnügten schmälert den Erfolg keineswegs.

Nun hat auch die Kultur des Liegestuhlreservierens Einzug gehalten. Was vor einer Woche noch undenkbar erschien ist Tatsache geworden. Nun denn, damit muss man wohl leben. Könnten sich nur auch positive Verhaltensweisen so virulent global verbreiten…

Teils mächtige Wellen schlugen heute bei Flut auf den Strand. DieGezeiten in Khao Laksind zwar weniger spektakulär als an der Nordsee, dafür kommen die Brecher wie aus…

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Tag 8 – Markt

Thailand 2015/2016

Invasion der Raupen. Wie es sich für einen schönen Hotelstrand gehört, dienen neben Sonnenschirmen auch Palmen als Schattenspender. Bei zweien entwickelt sich am Fuss ein Jungspross. Auf diesen haben sich Dutzende von kleinen Raupen breit gemacht. Aus irgendwelchen Gründen geht von einem Liegestuhl in umittelbarer Nähe eine magische Anziehungskraft auf die kleinen Vielfüssler aus. Zum Leidwesen der immer wechselnden und vorerst nichts ahnenden Sonnenanbetern. Sobald sich eine erste Truppe der Kriecher auf dem Rücken einer Dame breit macht, kommt diese rasch in die Sätze. Relativ schnell wird ihr bewusst, dass dieser Schattenplatz an vorderster Sonnenfront nicht zufälligerweise verwaist dastand. Wir waren die ersten, aber bei weitem nicht die letzten Opfer. Unsere sämtlichen Umsiedelungsaktionen der kleinen hartnäckigen Störenfriede schlugen fehl, so dass wir schliesslich die Segel strichen und vier Meter entfernt ein neues Relax-Biwak aufschlugen. Nun hatten wir zumindest Ruhe.

Am Abend besuchten wir mit unseren Freunden den rund 4 km…

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Tag 7 – Relax

Thailand 2015/2016

Die Geschichte des heutigen Tages ist schnell erzählt:

  • Ruhiges Meer, wenig Wind, heiss.
  • Haben „unsererm“ Waran beim Klettern zugeschaut,
  • eine erste Schlange am Strand entdeckt (war für ein Foro zu schnell auf dem Baum nahe unserer Liegestühle verschwunden),
  • dem täglich kitschigen Sonnenuntergang beigewohnt,
  • Stunden im warmen Wasser verbracht,
  • gegessen und getrunken.

Sprich: Faulenzen der feinen Art.
Ausserdem: Das Hotel ist nun voll. Die WLAN-Geschwindigkeit nimmt ab und der Wasserdruck zur Brausen-Rushhour erinnert an ein tröpfelndes Männerleiden.

Die Bilder des Tages:




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Tag 6 – Phang Nga

Thailand 2015/2016

Unser erster Ausflug führte uns ins Naturschutzgebiet von Phang Nga.

Pünktlich um 0800h wurden wir von einem (Renn-)Fahrer abgeholt. Eine Vielzahl der Schilderungen über die Furcht einflößenden Verhältnisse im thailändischen Strassenverkehr durften wir hautnah miterleben. Niemand hält sich hier an irgendwas. Verkehrsschilder sind Strassenverzierungen. Optimisten würden von einem sich selbst organisierenden System sprechen. Für alle Autobauer von autonom fahrenden Vehikeln ist Thailand ein ideales Testumfeld. Vorweg: Wir haben die Transfers schadlos überstanden. Ausser des immer wieder sprunghaft angestiegenen Adrenalinspiegels, weil wir beispielsweise innerorts mit Tempo 100 (anstelle 40) unterwegs waren, in einer Kurve plötzlich die Polizei als Blaulicht-Geisterfahrer vor uns auftauchte oder bei den zahllosen Überholmanövern, die in heimischen Gefilden lebenlanger Fahrerausweis- und Freiheitsentzug bedeuten würden, haben wir keine Blessuren erlitten. Nüchtern betrachtet attestiere ich dem Chauffeur sogar sehr gutes fahrerisches Können. Wer hier so lange überlebt, muss ein guter Fahrer sein. So viel Glück kann man nicht haben…

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Tag 5 – Friends

Thailand 2015/2016

Die Premiere liegt hinter uns: Weihnachtsfest am Strand unter Palmen, in Shorts und T-Shirt zu karibischen (!) Klängen, solo vorgetragen von einem älteren, Gitarre spielenden Herrn, der vom Typ her gut zum legendären Buena Vista Social Club gepasst hätte. Der Himmel voller Lampions, dazwischen lautes Feuerwerk, auf dem Teller Thai-Leckereien.

Die etwas missglückte (spontane?) Karaoke-Selbstdarstellung eines, nennen wir sie „Erste-Runde-Bohlen-Casting-Opfer“ dauerte nur zwei Lieder, von der sie letzteres aufgund der Lampionzeremonie am Strand des Nachbarhotels schlussendlich vor leeren Rängen zu Ende sang. Da Weihnachten, unterstelle ich ihr kein übersteigertes Ego, sondern attestiere ihr einen uneigennützigen, wohlwollenden Beitrag zum Fest.

Heute war wieder eine Massage angesagt. Ein 60′ Kampf gegen Verspannungen im Nacken und Rücken. Was für eine Wohltat. Fortsetzung folgt.

Das Hotel füllt sich. Dennoch ist alles entspannt und ruhig. Weder gab’s bisher Liegestuhlreservierer oder dominante Grossmäuler. Die Gäste kommen u.a. aus Indien, Südafrika, Deutschland. Auch diverse Besucher aus der…

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