14. Tag

Ligurien 2015

Wetterbedingt steht heute Chillen oder dolce far niente (Müssiggang) auf dem Programm. Daneben: letzte Einkäufe machen, gut essen, trinken und schliesslich packen.

Für die Mittagspasta machten wir uns auf nach Alassio, in der Hoffnung, dass die engen Gassen ein wenig Windschutz bieten. Doch dem war nicht so. Im Gegenteil. Umgefallene Kandelaber und vom Dach gelöste Ziegel stimmten uns nicht sehr optimistisch. Die Pasta aber war fein und ein kurzer Spaziergang entlang der sturmgepeitschten Strandpromenade durchlüftete die Köpfe und sorgte an diesem trüben Tag dennoch für etwas Abwechslung. Und ja, am Abend lockte wieder der Stammtisch – zum letzten mal eine Pizza des Formats „Weltklasse“…

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13. Tag

Ligurien 2015

Es ist kühler geworden und der Himmel mit Wolken behangen – wie vorhergesagt. Unser Programm heute: Monaco.

Das Navi und mein Instinkt führten uns zielsicher zum Parking Chemin des Pêcheurs an zentraler Lage (altes Monaco mit Palast und Kathedrale). Vom Felsen geniesst man einen atemberaubenden Ausblick auf die Skyline des Fürstentums und den Hafen mit seinen teuren Luxusyachten. Unter anderem entdeckten wir zwei ganze edle Damen: die Lady Marina (Nr. 204 der aktuellen „Weltrangliste“ – siehe auch Beitrag auf superyachts.com) und die Lady Moura (Nr. 27 – siehe auch „Die Legende Der Lady Moura und ihrem Besitzer“ und ein Artikel auf azureazure.com).

Ein kleiner Bummel am Hafen und durch die angrenzenden Quartiere, Mittagessen im Miramar Monaco und das Kafi in der Rue Princesse Caroline in der Brasserie du Mystic. Faszinierend, was die Stadtplaner auf diesem kleinen Fleck Erde (Devisen und Kreativität sei dank) alles möglich…

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12. Tag

Ligurien 2015

Der Tag begrüsst uns mit strahlend blauem Himmel und kräftigem Wind (bis 50 km/h) aus Norden. Die Wetterprognosen halten also Wort.
Heute verlegen wir unsere Aktivitäten auf die nähere Umgebung. Über Mittag ging’s nach Dolcedo. Bei der Hinfahrt sahen wir grosse abgebrannte Flächen, die wohl gestern das Ziel der  Löschflugzeuge waren. Noch immer stieg vereinzelt Rauch aus den trockenen Buschwerk auf dem gegenüberliegenden Hang und ein Helikopter mit Löschsack bekämpfte die, durch die starken Winde wieder angefachten Flammen. Zudem passierten wir eine grosse Anzahl Jäger und Feuerwehrleute, so dass wir auf den geplanten Spaziergang in der Pampa vorsichtshalber verzichteten. Wir befriedigten also unseren bescheidenen Bewegungsdrang in und um Dolcedo und sättigten das Mittagshüngerchen mit Melonen und Prosciutto. Im Dorfladen deckten wir uns noch mit etwas Öl und Olivenpaste aus der Region sowie einer Käseraffel aus Olivenholz ein.

Nach einer kurzen Siesta in der FeWo gingen wir auf Entdeckungstour in Imperia – 

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11. Tag

Ligurien 2015

Eine stürmische Nacht liegt hinter uns. Starke Nordwinde sorgten für klappernde Storen und stimmten uns auf die kommenden Tage und den den beginnenden Herbst ein. Gemäss Wetterprognosen begleiten uns nun die Winde bis zur Abreise. Der Regen ist erst auf Donnerstag angesagt.
Halb so wild. Wir machen uns auf zum nächsten Sihgtseeing nach Sanremo.

Die zentrale Flaniermeile, der Corso Giacomo Matteotti mit ihren teuren Geschäften ist hübsch gestaltet und hat überschaubare Dimensionen. Im nahe gelegenen Hafen reihen sich Fischerboote an Yachten. Die ganz edlen Schwimmburgen liegen am anderen Ende und machen auch auf Distanz mächtig Eindruck. Über uns kreisen Löschflugzeuge, die nahe vor dem Hafen in gekonnten Manövern ihre Tanks füllen und wieder ins Hinterland fliegen. Wo genau sie ihre Ladung abwerfen ist nicht zu sehen.

Wir besiegen das kleine Hüngerchen zwischendurch mit einem Insalata Caprese und geniessen die aufkommende Sonne, die sofort das Thermometer wieder über 20°C ansteigen lässt.

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10. Tag

Ligurien 2015

Strahlend schöner Tag, angenehme Temperaturen – wenn da der Wind nicht wäre… Zu kalt und zu stark um am Strand rum zu lümmeln. Also war Sightseeing angesagt. Diesmal in Alassio. Ein Spaziergang entlang der Uferpromenade und durch die engen Ladenstrassen mit einem Pizza-Halt im Ristorante Eja/Ajo. Anschliessend liessen wir Gina im Meer planschen – am verlassenen Strand von Capo Mele. Sie kannte sich noch bestens aus und freute sich sichtlich am Badespass im welligen Salzwasser und warmen Sand.

Und zum Znacht noch eine Portion Nudeln und ein Limocello in der Bar La Piazzetta in Civezza. Was will man mehr!

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9. Tag

Ligurien 2015

Das Saisonende ist überall zu spüren. Unser geplanter Strandgang mussten wir leider streichen. Der Hundestrand unseres Vertrauens (Bagni Capo Mele) war durch eine Hochzeitsfeier in Beschlag genommen (geschlossene Gesellschaft). Da sämtliche Sonnenschirme demontiert und die Liegestühle abgebaut waren, gehen wir davon aus, dass hier die Schotten nach diesem Wochenende dicht gemacht werden.
Morgen ist noch Strandwetter angesagt. Da wollen wir unser Glück an anderer Stelle nochmals versuchen. Schliesslich liess Gina heute traurig die Ohren hängen, als wir ihrem geliebten Strand wieder den Rücken kehren mussten…
Ab Dienstag scheint sich Ligurien langsam auf Herbst einzustellen. Wolken und etwas tiefere Temperaturen verhindern wohl weitere Strandgänge. Mal sehen…

Wir bummelten also durch Laigueglia, gönnten uns eine Bruschetta, zeigten unserem Sohn die Schönheiten dieses Landstrichs mit einer Fahrt der Küste entlang zurück nach Imperia und genossen die Nachmittagssonne sowie die wunderbare Aussicht in unserer FeWo.

Nach einer feinen Tagliatelle al Pesto in Civezza richteten wir…

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Weil’s so schön war… Anreise zum Zweiten… (8.Tag)

Ligurien 2015

Kurzfristig entschieden wir uns, zum Sommerschluss (oder Herbstbeginn) noch eine Woche am Meer zu verbringen. Da wir uns in der FeWo oberhalb Imperia im Juni sehr wohl gefühlt hatten und diese just in dieser Woche noch zu buchen war, schlugen wir zu.

Die Reise verlief diesmal gänzlich ohne Stau. Ein Zeichen, dass die Ferienzeit zu Ende geht. Weniger Betrieb und angenehmes Wetter – was will man mehr.  Kurzer Kühlschrankupdate, dann das Relax-Kafi am Meer. Und die erste Pizza in Civezza schmeckte am Abend ebenso gut wie die letzte vor 3 Monaten…

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6. Tag – Finale

Ligurien 2015

Spiegelglattes Meer begrüsst uns zum Abschluss der Woche an der Riviera di Ponente. Zeit für ein erstes Fazit:

Die FeWo (1. Stockwerk) ist

  • gross und ruhig (das Kindergeschrei ist verstummt).
  • mit allem Notwendigen ausgerüstet, das WLAN ist brauchbar, manchmal sogar überraschend schnell.
  • wegen dem grossem, abgezäunten Auslauf, wo sich auch Geschäfte erledigen lassen (CleanUp Equipment steht bereit) ideal für Hunde.
  • etwas abseits gelegen. Die Zufahrt ist an vielen Stellen zu schmal zum Kreuzen mit dem Gegenverkehr. Empfehlenswerte Verpflegungsmöglichkeiten (günstig und gut) in den nahe gelegenen Orten Poggi oder  Civezza. Einkaufen im Simply in Imperia.
  • mit ÖV zwar erreichbar (Bushaltestelle direkt vor dem Haus), dennoch ist ein Auto meines Erachtens ein Muss.
  • bezüglich Panorama wunderschön gelegen. Von der Terrasse hat man freie Sicht auf Imperia, San Lorenzo al Mare und das Meer.
  • auch geeignet den Sommertag an Ort und Stelle zu verbringen. Lauschiges Liegeplätzchen, Gartendusche, genügend schattige Stellen, Grillplatz. Viele zutrauliche…

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5. Tag – no stress

Ligurien 2015

Die Zeit rinnt davon. Morgen schon geht’s wieder ans Koffer packen. Dennoch liessen wir es heute gemütlich angehen. Nach einem späten Zmorge kehrten wir am frühen Nachmittag an unseren Lieblingsplatz zurück. Das Meer hat sich beruhigt und ein leichter Wind sorgt für angenehme Temperaturen. Beste Bedingungen um die Seele baumeln zu lassen. Nur eine Handvoll Hündeler teilten sich den grosszügigen Strandabschnitt. Perfekt.

Gina, ewig jung geblieben, freute sich tierisch (wie den sonst) auf den Sand und das Wasser. Der Retriever geht auf in seinem Element. Der Weg ins Wasser ist aber auch für unseren Goldi steinig. Für den zweibeinigen Strandgänger lohnen sich Badelatschen. Man macht dann beim Einstieg ins Nass nicht so viele dämlich-ungelenke Verrenkungen.

Der Rest vom Beach-Nachmittag ist schnell erzählt. Liegen, lesen, mit Gina spielen, mit Gina schwimmen und mit dämlich-ungelenkten Verrenkungen über den Kies zum Wasser watscheln.

Auf der Rückreise ergänzten wir unseren Flüssigkeitsproviant im Conad Superstore von…

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4. Tag – blauer Himmel und starker Wind

Ligurien 2015

Die Ruhe ist vorbei. Seit gestern Abend ist die FeWo über uns auch besetzt. Der Staubsauger dröhnt abends um zehn. Kindergeschrei hallt bis spät in die Nacht durchs ringhörige Haus und holt uns früh morgens aus dem Tiefschlaf. Heimatgefühle! Je südlicher das Land, desto stimmgewalltiger die Einwohner.

Das auch noch: Internet-Ausfall im Hause! Kein gutes Omen für den Tag. Schon downhill nach Imperia waren die weissen Wellenkämme zu sehen. Auf der Autobahn warnen grosse Anzeigen vor starken Böen. In Laigueglia schliesslich starke Winde vom Meer. Kein Sonnenschirm gespannt. Ausser? Richtig – am Hundestrand zu Capo Mele. Entweder ist der Besitzer gut versichert oder der Strandabschnitt ist windtechnisch begünstigt. Nach einem Bummel durch den Ort und um ein paar Euros leichter (investiert in Oliven, -öl und Pesto bei Fratelli Amoretti), liessen wir uns am Stammplatz nieder.

image Tagesausbeute

Der Wellengang sorgte immer noch für eine entspannende Klangkulisse. Wären da nicht die Stimmgewaltigen…

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