Tag 8 – Markt

Thailand 2015/2016

Invasion der Raupen. Wie es sich für einen schönen Hotelstrand gehört, dienen neben Sonnenschirmen auch Palmen als Schattenspender. Bei zweien entwickelt sich am Fuss ein Jungspross. Auf diesen haben sich Dutzende von kleinen Raupen breit gemacht. Aus irgendwelchen Gründen geht von einem Liegestuhl in umittelbarer Nähe eine magische Anziehungskraft auf die kleinen Vielfüssler aus. Zum Leidwesen der immer wechselnden und vorerst nichts ahnenden Sonnenanbetern. Sobald sich eine erste Truppe der Kriecher auf dem Rücken einer Dame breit macht, kommt diese rasch in die Sätze. Relativ schnell wird ihr bewusst, dass dieser Schattenplatz an vorderster Sonnenfront nicht zufälligerweise verwaist dastand. Wir waren die ersten, aber bei weitem nicht die letzten Opfer. Unsere sämtlichen Umsiedelungsaktionen der kleinen hartnäckigen Störenfriede schlugen fehl, so dass wir schliesslich die Segel strichen und vier Meter entfernt ein neues Relax-Biwak aufschlugen. Nun hatten wir zumindest Ruhe.

Am Abend besuchten wir mit unseren Freunden den rund 4 km…

Ursprünglichen Post anzeigen 152 weitere Wörter

Tag 7 – Relax

Thailand 2015/2016

Die Geschichte des heutigen Tages ist schnell erzählt:

  • Ruhiges Meer, wenig Wind, heiss.
  • Haben „unsererm“ Waran beim Klettern zugeschaut,
  • eine erste Schlange am Strand entdeckt (war für ein Foro zu schnell auf dem Baum nahe unserer Liegestühle verschwunden),
  • dem täglich kitschigen Sonnenuntergang beigewohnt,
  • Stunden im warmen Wasser verbracht,
  • gegessen und getrunken.

Sprich: Faulenzen der feinen Art.
Ausserdem: Das Hotel ist nun voll. Die WLAN-Geschwindigkeit nimmt ab und der Wasserdruck zur Brausen-Rushhour erinnert an ein tröpfelndes Männerleiden.

Die Bilder des Tages:




Ursprünglichen Post anzeigen

Tag 6 – Phang Nga

Thailand 2015/2016

Unser erster Ausflug führte uns ins Naturschutzgebiet von Phang Nga.

Pünktlich um 0800h wurden wir von einem (Renn-)Fahrer abgeholt. Eine Vielzahl der Schilderungen über die Furcht einflößenden Verhältnisse im thailändischen Strassenverkehr durften wir hautnah miterleben. Niemand hält sich hier an irgendwas. Verkehrsschilder sind Strassenverzierungen. Optimisten würden von einem sich selbst organisierenden System sprechen. Für alle Autobauer von autonom fahrenden Vehikeln ist Thailand ein ideales Testumfeld. Vorweg: Wir haben die Transfers schadlos überstanden. Ausser des immer wieder sprunghaft angestiegenen Adrenalinspiegels, weil wir beispielsweise innerorts mit Tempo 100 (anstelle 40) unterwegs waren, in einer Kurve plötzlich die Polizei als Blaulicht-Geisterfahrer vor uns auftauchte oder bei den zahllosen Überholmanövern, die in heimischen Gefilden lebenlanger Fahrerausweis- und Freiheitsentzug bedeuten würden, haben wir keine Blessuren erlitten. Nüchtern betrachtet attestiere ich dem Chauffeur sogar sehr gutes fahrerisches Können. Wer hier so lange überlebt, muss ein guter Fahrer sein. So viel Glück kann man nicht haben…

Ursprünglichen Post anzeigen 344 weitere Wörter

Tag 5 – Friends

Thailand 2015/2016

Die Premiere liegt hinter uns: Weihnachtsfest am Strand unter Palmen, in Shorts und T-Shirt zu karibischen (!) Klängen, solo vorgetragen von einem älteren, Gitarre spielenden Herrn, der vom Typ her gut zum legendären Buena Vista Social Club gepasst hätte. Der Himmel voller Lampions, dazwischen lautes Feuerwerk, auf dem Teller Thai-Leckereien.

Die etwas missglückte (spontane?) Karaoke-Selbstdarstellung eines, nennen wir sie „Erste-Runde-Bohlen-Casting-Opfer“ dauerte nur zwei Lieder, von der sie letzteres aufgund der Lampionzeremonie am Strand des Nachbarhotels schlussendlich vor leeren Rängen zu Ende sang. Da Weihnachten, unterstelle ich ihr kein übersteigertes Ego, sondern attestiere ihr einen uneigennützigen, wohlwollenden Beitrag zum Fest.

Heute war wieder eine Massage angesagt. Ein 60′ Kampf gegen Verspannungen im Nacken und Rücken. Was für eine Wohltat. Fortsetzung folgt.

Das Hotel füllt sich. Dennoch ist alles entspannt und ruhig. Weder gab’s bisher Liegestuhlreservierer oder dominante Grossmäuler. Die Gäste kommen u.a. aus Indien, Südafrika, Deutschland. Auch diverse Besucher aus der…

Ursprünglichen Post anzeigen 78 weitere Wörter

Gedenkminute

Thailand 2015/2016

Heute vor 11 Jahren verloren an diesem Küstenabschnitt bei strahlendem Wetter tausende Menschen durch die Tsunami-Katastrophe ihr Leben.
Die meisten physischen Spuren des Unglücks sind mittlerweile verschwunden. Doch beim Gespräch mit Einheimischen ist das Ereignis immer noch sehr präsent. Verständlicherweise. Kaum jemand, der damals nicht Freunde, Verwandte oder Bekannte verloren hat.

Wir gedenkenden Opfern, sind dankbar für die Gastfreundschaft der Thais und schätzen das Privileg heute an diesem Ort sein zu dürfen.

Ursprünglichen Post anzeigen

Tag 4 – dolce far niente

Thailand 2015/2016

Heiliger Bimbam, ähm Abend. Wir liegen am Strand und lassen es uns gut gehen. Das Hotelpersonal verschenkt am Nachmittag jeweils ein Eis. Für vorbei ziehende Sandwanderer muss der Anblick ziemlich schräg sein: Auf jeder Liege räkelt sich ein Glace schleckendes Bleichgesicht.

Der Strand bietet ein abwechslungsreiches Wellenspiel. Von jetzt auf gleich überschlagen sich mannshohe Brecher und Minuten später dümpelt die Andamanensee wieder ruhig vor sich hin. Irgendwie seltsam.

Das Wetter hält sich erstaunlich gut. Den ganzen Tag sind Niederschläge angesagt. Zur Happyhour nimmt aber das Gewitterrisiko zu und erste Tropfen finden den Weg zum Liegestuhl. Und plötzlich ist es da. 15′ vor dem Apéro öffnen sich die Schleusen unter fernem Donnergeollen. Warmer Sommerregen begleitet uns zur Wohnung. Die Blitze kommen näher, die Luftfeuchtigkeit steigt. Wir sind in Tropen.

Die Happyhour fiel also ins Wasser. Das Bier genehmigten wir uns auf dem Balkon. Nach einem spektakulären Sonnenuntergang folgt bald das Weihnachtsessen…

Ursprünglichen Post anzeigen 36 weitere Wörter

Tag 3 – Massage und Sightseeing

Thailand 2015/2016

Nach dem Frühstück lösten wir unseren „Jetlag Massage“Gutschein ein. Eine 15′ Evaluation der Fertigkeiten der Hotel eigenen Spa Profis. Passt. Die nächsten 60′ sind für Freitag gebucht.

Der Himmel ist bewölkt. Einzelne Regentropfen (drei oder vier) verirren sich zum Strand. Die Sonne macht Pause – bei 31°C. In den kommenden Tagen könnte es feuchter werden. Mal sehen.

Ein kurzer Spaziergang ins Dorf entpuppte sich als kräfteraubender als angenommen. Die Luftfeuchtigkeit und die Hitze setzen einen mehr zu als man denkt. Wir machten also bald einmal kehrt. Lesen und liegen in der Happyhour machen ebenfalls Spass…

Die Bilder des Tages:





Ursprünglichen Post anzeigen

Tag 2 – what’s on?

Thailand 2015/2016

Tinitus? Kreis(ch)säge? Intercity-Notstopp? Nö. Die Zikaden halten ihre Morgenandacht. Sven hat mittlerweile auch den stimmgewaltigen Besuch der letzten Nacht identifiziert: ein Tokeh. Beeindruckend, was die Echse von sich gibt. Vor allem in der Stille der Nacht hat er im Nu uneingeschränkte Aufmerksamkeit.

Briefing des Touroperators um 0900. Was gibt’s in nächster Nähe zu entdecken, welche Ausflüge lohnen sich? Genügend Input für einen Familienrat am Beach. Schnorcheln auf den Similan Islands scheint gesetzt. Mal sehen.

Herr Ferrari gab uns diverse wertvolle Tipps. Ungewöhnlich und persönlich ist die handschriftlich ergänzte Ortskarte von Khao Lak.

Was es sonst noch zu berichten gibt: Wetter schön, bei mind. 30°C (Nacht 24°C), Wasser 28°C, leichter Wind, ab und zu vereinzelte Wolkenfelder. Ständige Begleiter: Sonnenschutz und Moskitospray.

Die Wassermassen des Tsunami 2004 reichten bis zu unserem Balkon. Erdbeben und Tsunami: Verhaltensanweisungen in jedem Zimmer.

Sonnenuntergang vom Hotelzimmer Hotelrestaurant Hotelrestaurant Hausbesetzer

Stilleben

Ursprünglichen Post anzeigen

Tag 1 – einleben

Thailand 2015/2016

Ankommen und einleben. Gemütliches Zmorge, dolce far niente am Strand, genüssliche Thai-Küche mittags und abends (Special Menu) und einfach nichts tun ausser lesen und quatschen. Herrlich.

Hier die ersten Impressionen des Hotels. Ein wunderbarer Fleck Erde bezüglich Flora und Fauna und zudem erschlossen mit eine vorzüglichen WiFi Abdeckung bis an den Strand…







Ursprünglichen Post anzeigen